Schülerinnen und Schüler

Ist Bildung selbstverständlich?

Die Kinder sind sehr dankbar, dass sie die Möglichkeit erhalten, eine Schule besuchen zu können, wissen sie doch sehr wohl, dass dies keine Selbstverständlichkeit ist. Sie kennen selber viele andere Kinder, die nicht zur Schule können oder merken, dass ihre Eltern weder lesen noch schreiben können und dies im täglichen Leben viele Hindernisse bringt.
Entsprechend motiviert kommen die Kinder zur Schule, sind wissbegierig und bleiben abends noch möglichst lange auf dem Schulgelände, da sie zu Hause unter schwierigsten Verhältnissen leben.

Die Kinder wohnen teils mit ihren Eltern, teils mit den Grosseltern oder anderen Verwandten in einer bescheidenen Blechhütte oder in einem gemieteten Zimmer. Viele leben auch nur mit der Mutter zusammen, da die Väter oftmals noch eine zweite Familie gegründet haben und dort leben. Die Kinder werden in ihrer frühsten Kindheit mit Armut, Krankheiten und Alkoholproblemen konfrontiert. Von einigen Kindern leben die Eltern in einem Dorf weit ausserhalb Kathmandu, sie haben die Kinder in die Stadt geschickt und erhoffen sich, dass sie dort eine gute Ausbildung bekommen.

Dank der Sunshine School erhalten sie diese Chance. Es macht uns glücklich, die Sunshine School-Kinder mit einer soliden und fundierten Schulbildung in den Ernst des Lebens entlassen zu können.

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